Positiver Bundesgerichtsentscheid zum Neubau Spitalzentrum Oberwallis

Positiver Bundesgerichtsentscheid zum Neubau Spitalzentrum Oberwallis

Positiver Bundesgerichtsentscheid zum Neubau Spitalzentrum Oberwallis

Gute Nachrichten für das Spitalzentrum Oberwallis / Spital Wallis zum geplanten Spitalbauprojekt Brig. Das Bundesgericht hat am 22. Dezember 2021 die Beschwerde betreffend das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen. Somit können die Bautätigkeiten für den Umbau und die Erweiterung des Spitalzentrums Oberwallis am Standort Brig in Angriff genommen werden.

In der Folge können die Bauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung des Spitals Brig mit 1 Jahr Verzug in Angriff genommen werden.

Die Direktion SZO und die Projektleitung Spital Wallis haben gemeinsam mit den Fachplanern bei der Erstellung des komplexen Baudossiers alle gesetzlichen und reglementarischen Vorgaben der kommunalen, kantonalen und eidgenössischen Behörden eingehalten. Gerade auch die hohen Anforderungen bezüglich Lärm und Umwelt wurden vorbehaltlos umgesetzt und, wo möglich, gar übertroffen. Dies bestätigen nun die vorliegenden Urteile betreffend die aufschiebende Wirkung des Walliser Staatsrates sowie des Kantons- und Bundesgerichtes, welche alle Beschwerdepunkte ablehnen.

Gegenüber dem Bau des neuen Spitals in Sitten ist aufgrund des Gesuchs um aufschiebende Wirkung eine Verzögerung des Baustarts von 1 Jahr entstanden. Für den Verwaltungsrat und die Generaldirektion des Spitals Wallis sowie für die Direktion des Spitalzentrums Oberwallis war es aber zentral, die gesetzlichen Abläufe genau einzuhalten. Damit sollte sichergestellt werden, dass dieses Grossprojekt nicht nur die künftigen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Anforderungen der Patientinnen und Patienten bestmöglich erfüllt, sondern dass auch die Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner rund um das Spitalzentrum Oberwallis so gut als möglich integriert werden.

Der Verwaltungsratspräsident des Spitals Wallis und die Direktion des SZO werden in den nächsten Wochen mit den einsprechenden Anwohnern das Gespräch suchen, um das weitere Vorgehen bezüglich den vier offenen Beschwerden zu erörtern.

Die Offerten für die ersten Arbeiten zum Abbruch der Militärkaserne, die Aushubarbeiten und die Baumeisterarbeiten liegen vor. In den kommenden Wochen werden nun die Vergaben an die Unternehmer zugesprochen und die Verträge unterzeichnet, damit im Frühling 2022 mit dem Bau gestartet werden kann.

Plattform mit Blick auf die Ausbauarbeiten des Spitals Sitten

Plattform mit Blick auf die Ausbauarbeiten des Spitals Sitten

Ein öffentlich zugänglicher Pavillon

Sitten, 28. Dezember 2021 – Die Vitrine des Pavillons beim Eingang des Spitals Sitten ist öffentlich zugänglich. Hier können das Modell des Projekts, die Pläne, eine Diashow und ein Film betrachtet werden. Auf dem Dach bietet eine Aussichtsplattform einen Panoramablick über die Baustelle des Spitalausbaus.

 Die Realisierung der strategischen Bauprojekte des Spital Wallis (HVS) stellt für die Spitalpolitik des Kantons Wallis eine grosse Herausforderung dar. Sie ist für die künftige Versorgung der Patienten und die adäquate Berücksichtigung der Bedürfnisse der Walliser Bevölkerung von grösster Bedeutung.

Der Ausbau des Spitals Sitten stellt eine wichtige Etappe in der Entwicklung des «Gesundheitspools» dar, der in Champsec in Sitten das Spital Wallis, die Rehaklinik der Suva und die HES-SO Valais-Wallis (Gesundheit) vereinen wird. In den letzten Jahren haben zahlreiche interne und externe Partner miteinander den Bau definiert und detailliert geplant. Die Aufrüstung der medizintechnischen und logistischen Infrastrukturen muss den geltenden Normen und der Strategie des Gesundheitswesens entsprechen. Gemeinsam mit Nutzern und Pflegeabteilungen ist eine enorme Vorbereitungsarbeit geleistet worden.

 Diese Grossbaustelle ist im Februar 2020 in Angriff genommen worden und soll im Jahr 2026 abgeschlossen sein. «Gegenwärtig können die Fristen eingehalten werden. Unsere grösste Sorge ist der enorme Preisanstieg bei gewissen Materialien, wie zum Beispiel beim Stahl. Diese Kostenexplosion betrifft spezifische Branchen der Bauwirtschaft. Mit den Unternehmen des Metallbaus und der Gebäudedämmung müssen harte Verhandlungen geführt werden, um gerechte und wirtschaftlich vertretbare Preise zu finden, die für alle betroffenen Parteien annehmbar sind», betont Pascal Bruchez, Leiter der strategischen Projekte des Spital Wallis.  

Die Unternehmen und ihre Angestellten arbeiten ohne Unterbruch, um diesen Ausbau innerhalb der vorgegebenen Fristen zu realisieren. Im Sommer 2022 sollte die gesamte Struktur betoniert sein.

Alle Besucherinnen und Besucher, Patientinnen und Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Arbeiten und die Entwicklung dieses Bauwerks von der Aussichtsplattform des Spitals Sitten aus zu bewundern.