DIE Zentralsterilisation DER SPITÄLER

Martinach

Kontroll- und Qualitätsanforderungen

Nachdem der Staatsrat am 4. September 2013 grünes Licht gegeben hatte, lancierte das Spital Wallis einen Architekturwettbewerb für den Bau der Sterilisationszentrale in Martinach.

Hier soll sowohl für die verschiedenen Standorte des Spital Wallis als auch für das künftige Hôpital Riviera-Chablais (HRC) die Sterilisierung der chirurgischen Instrumente vorgenommen werden. Alle Vereinbarungen sind unter Dach und Fach. Die neue Zentrale wird voraussichtlich ab Anfang 2017 schrittweise den Betrieb aufnehmen.

Nach dem Entscheid des Verwaltungsrates des Spital Wallis, im Zentralinstitut (ZIWS) eine Abteilung für die Zentralsterilisation  zu schaffen, und der Genehmigung des Staatsrates für den Bau der Zentralsterilisation in Martinach wurden eine Projektgruppe und verschiedene Arbeitsgruppen mit Vertretern der Partner und künftigen Nutzer gebildet.

Eine Senkung der Investitions- und Betriebskosten

In Martinach wird man sich um die Sterilisation der chirurgischen Instrumente und wiederverwendbaren Medizinprodukte aller Standorte des Spital Wallis sowie des Spitals Riviera-Chablais Waadt-Wallis (HRC) kümmern. Anfang 2013 wurde ein Zusammenarbeitsabkommen zwischen dem Spital Wallis und dem HRC geschlossen, ein Zeichen für den Willen der Kantone Waadt und Wallis zur Zusammenarbeit in Form des Aufbaus eines Kompetenzzentrums, das den beteiligten Spitälern einen Imagegewinn verspricht und einen Beitrag zur Ausbildung von Gesundheitsfachpersonal im Bereich der Aufbereitung von Medizinprodukten leisten kann. Das Konzept einer gemeinsamen Sterilisationszentrale fördert die Professionalisierung, Standardisierung und Rationalisierung und hilft auf diese Weise, die gestiegenen Kontroll- und Qualitätsanforderungen zu erfüllen und die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.

TAG DER OFFENEN TÜR IN DER NEUEN ZENTRALSTERILISATION

tn_170427STER-14SAMSTAG, 6. MAI 2017, 10.00-16.00 UHR, RUE DES ETANGS 17, MARTINACH

Die neue Sterilisationszentrale steht! Hier werden künftig in einer hochmodernen Anlage sämtliche chirurgischen Instrumente des Spital Wallis und des Spital Riviera-Chablais, Vaud-Valais sterilisiert und wiederaufbereitet.

Bevor das Gebäude Ende Mai seiner Bestimmung übergeben wird, möchten wir Sie zu einem Tag der offenen Tür einladen. Dieser Tag wird eine einmalige Gelegenheit sein, das Gebäude und seine Infrastruktur zu besichtigen.

Auf dem Programm stehen geführte Besichtigungen, Vorführungen, geselliges Beisammensein und – für die Kleinen – ein Malwettbewerb zum Thema «Handhygiene».

Zentralsterilisation in Martinach: der Rohbau steht

Der Bau der Zentralsterilisation des Spital Wallis in Martinach kommt gut voran. Das Richtfest, mit welchem traditionellerweise die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert wird, fand am Donnerstag, 8. September, im Beisein der Verantwortlichen der Baustelle und der daran beteiligten Unternehmen statt.

Der Chef für die strategischen Projekte des Spital Wallis, Pascal Bruchez, dankte allen Anwesenden für «die bisher geleistete grossartige Arbeit» und erinnerte daran, dass hier ab Mitte 2017 auf einer Fläche von 1‘500 m2 jährlich rund 100‘000 Instrumente und Produkte für den medizinischen Bedarf sterilisiert werden.

«Die Zentrale wird einen Personalbedarf von rund 40 Vollzeiteinheiten haben und viel zur Professionalisierung, Standardisierung und Rationalisierung der Abläufe in diesem Bereich beitragen. Das Konzept der zentralen Sterilisation erlaubt es, die gestiegenen Kontroll- und Qualitätsanforderungen zu erfüllen, was für die Patientensicherheit sehr wichtig ist.»

Bau des neuen Zentralsterilisation im Martinach- 08.07.2016

Fotos vom Bau der neuen Zentralsterilisation in Martinach – 08.07.2016

Schätzungen gehen von jährlich ungefähr 100‘000 Sterilisationseinheiten pro Jahr aus, dies alles auf einer Betriebsfläche von mehr als 1‘500 m². Die Abteilung wird zirka 37 Vollzeitäquivalente beschäftigen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der derzeitigen Sterilisationsabteilungen wird ein Arbeitsplatz in der neuen Zentrale angeboten.

Diese Zusammenlegung ermöglicht unter anderem eine Senkung der Investitions- und Betriebskosten dank der Verringerung der Anzahl Anlagen (von 56 auf 18) und Büroräumlichkeiten.

Mit der vorgesehenen Zertifizierung nach ISO 13485 erfüllt man die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MepV) und kann auch Dritten wie Arztpraxen und Kliniken Dienstleistungen im Bereich der Aufbereitung von medizinischen Instrumenten anbieten, was zusätzliche Einnahmequellen eröffnet.

Nach dem im September 2013 angelaufenem Architekturwettbewerb sieht der Terminplan wie folgt aus: 2014 = Auswahl des Siegerentwurfs, Herbst 2015 = Baubeginn, 2017 = Inbetriebnahme mit schrittweisem Transfer der Sterilisationstätigkeiten in die neue Zentrale.

Sterilisationseinheiten

m2

Abteilung

Anfang

STÉRILISATION CENTRALE DES HÔPITAUX